Feneberg Mountainbike Marathon

Am gestrigen Sonntag fand der Feneberg Mountain Bike Marathon, der zugleich das Finale der Ritchey Mountainbike Challenge war und somit auch mein letztes Rennen dieser Saison. Ich entschied mich für die lange Strecke mit 66km und 2200hm. Jedoch wurde der dritte von insgesamt vier Anstiegen wegen Asphaltierungsarbeiten herausgenommen wodurch das Rennen nicht mehr ganz 2200hm hatte. Der Marathon war extrem stark besetzt, dass „Craft Rocky Mountain Team“, „Centurion-Vaude Team“ und auch das „Texpa-Simplon Team“ war vertreten.

Der Start fiel um 9Uhr. Nach einer etwas längeren neutralen Phase konnte ich mich gut einreihen und auch meine Beine fühlten sich gut an. Am ersten Uphill fuhren die Favoriten weg und ich reihte mich in die erste Verfolgergruppe gemeinsam mit Martin Kiechle vom „Centurion-Vaude Team“ ein. Bereits am ersten Berg fing mein Rücken wieder an zu schmerzen, ich versuchte jedoch den Schmerz auszublenden und mich voll und ganz auf die Strecke zu konzentrieren. Ehe es in den ersten Downhill ging, war noch ein kleines Flachstück zu absolvieren wo Martin Kiechle ordentlich Druck machte und ich den Anschluss verlor. Bereits im Donwhill konnte ich aber den Kontakt zur Gruppe wieder herstellen. Im Downhill verkleinerte sich die Gruppe und so machten wir uns zu fünft auf den Weg zum zweiten Anstieg hinauf zur Seealpe. Bei einer kleinen bergab Passage bog ich versehentlich zu früh ab und verlor dadurch erneut den Anschluss. Ich wusste aber, dass ich den Kontakt im Downhill wieder herstellen kann. Etwas unkonzentriert fuhr ich in den zweiten Downhill – zugleich auch der anspruchsvollste Streckenabschnitt des Rennens – und machte einige Fahrfehler wo ich mich selbst ärgern musste. Jedoch konnte ich einige Sekunden gut machen und den Vorsprung der Gruppe reduzieren.

Ab der Hälfte vom Downhill sah ich vor mir wieder die Gruppe und so fuhr ich noch etwas riskanter um den Anschluss noch vor dem langen Flachstü ck zum dritten und letzten Uphill hinauf zum Fellhorn herzustellen.

Bei einer Schiebepassage rutschte ich jedoch plötzlich mit dem linken Fuß aus und fiel schmerzhaft mit der linken Gesäßhälfte auf einen Stein. Nach einer kurzen Orientierungszeit sprang ich wieder auf das Rad und fuhr weiter. Leider wurde der Schmerz immer stärker wodurch ich mit meinem linken Bein schon fast nicht mehr kurbeln konnte. Auf dem Flachstück versuchte ich eine Tempoverschärfung die jedoch durch die starken Schmerzen nicht lange anhielt. Die Schmerzen wurden so stark, dass ich mit meinem linken Bein keinen Druck mehr aufbauen konnte und da noch der längste Uphill hinauf zum Fellhorn anstand, entschloss ich mich aus dem Rennen auszusteigen. Erst eine Spritze vom Arzt und eine Schmerztablette machten den Schmerz etwas angenehmer.

Da es mein letztes Rennen dieser Saison war bin ich extrem enttäuscht und ärgere mich sehr über den Rennverlauf. Noch dazu kratzte ich zu dieser Zeit die Top 10 an wodurch das Rennen nicht leicht zu verdauen ist und dann rutschte ich auch noch zu Fuß aus, wodurch ich mich noch mehr ärgern könnte!!

Jetzt heißt es schnell fit werden, dass Rennen verdauen und dann ab in die Radpause.


Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>