KitzAlpBike Festival

Am Dienstag mein neues Rad erhalten, am Samstag das letzte Teil verbaut und so entschied ich mich, am Sonntag beim KitzAlpBike Festival den Marathon zu fahren.

Da dieses Jahr die Strecken geändert wurden nahm ich mir die Extreme Distanz mit 56km und 2700hm vor. Wie jedes Jahr war auch heuer der Marathon wieder sehr stark besetzt.

Der Startschuss fiel bei sehr kalten Temperaturen Punkt 8Uhr. Ich kam gut weg und konnte mich in der neutralisierten Startphase vorne gut einreihen. Als der neutralisierte Start aufgehoben wurde, ging es gleich mächtig zur Sache und es wurde ein enormes Tempo hinauf zur Wiegalm gefahren. Ich fand eine Gruppe aus Fahrern die sich die Medium Distanz vornahmen, ich biss mich fest und fuhr das hohe Tempo der Gruppe mit. Leider musste ich am letzten Uphill Stück – eine Schiebepassage – die Gruppe ziehen lassen, konnte im Downhill aber wieder auf die Gruppe auffahren. Der Downhill hinab nach Rettenbach war super und durch das hohe Tempo konnten wir auf einige Fahrer aufschließen. Die Medium Fahrer bogen ab ins Ziel und ich nahm mir mit weiteren 5 Fahrern den zweiten langen Uphill hinauf zum Hahnenkamm vor. Am zweiten Anstieg fuhr ich meinen eigenen Rhythmus um Kräfte für den letzten ca. 300hm Anstieg zu sparen. Nach knapp 1000hm am Stück ging es in den super schönen Singletrail, dem Ehrenbachtrail. Gemeinsam mit Jukka Vastaranta vom “Milka-Trek mountainbike racing team” konnten wir im Trail einige Fahrer einholen und einen kleinen Vorsprung herausfahren. Am letzten Anstieg hinauf zur Niederen Streifalm bekam ich plötzlich in beiden Beinen Krämpfe und ich musste das Tempo etwas drosseln. Nach einigen Fahrminuten konnte ich die Krämpfe jedoch wieder “ausfahren” und so wieder einen kleinen Vorsprung auf meine Verfolger heraus fahren, den ich im letzten Downhill sogar noch ausbauen konnte.

Im Downhill konnte ich auf den 4. platzierten Stefan Wagener (Team Wein) auf 8 Sekunden wieder auffahren. So überquerte ich mit einer Fahrzeit von 03:02.37,3h auf Platz 5 im Gesamtklassement und auf Platz 3 in meiner Altersklasse die Ziellinie.

Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, jedoch hatte ich mir eine Top 3 Platzierung im Gesamtklassement vorgenommen.


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