DM Marathon Singen

Die Deutsche Meisterschaft im Marathon stand dieses Wochenende  auf dem Plan. Der Kurs mit seinen 94km und 2100hm setzte sich aus 2 Runden zusammen. Das Höhenprofil kam mir nicht gerade entgegen, es glich schon fast einem Kettenblatt. Anstiege die kaum mehr als 100hm aufwiesen, hier den Rhythmus zu finden ist kaum möglich. Der Start erfolgte um 10.32Uhr. Am Start kam ich gut weg und in der neutralen Startphase konnte ich mich in eine gute Ausgangslage bringen. Am ersten Uphill musste ich jedoch Tribut zollen und verlor einige Plätze. Scheinbar steckte das Rennen von letzter Woche noch etwas in den Beinen. Die Strecke war enorm kräftezehrend und z.T. sehr rutschig durch den wegen Regen aufgeweichten Boden. Wie befürchtet trat nach kurzer Zeit auch mein Rückenschmerz ein. Dennoch fand ich eine gut harmonierende Gruppe in der die Führungsarbeit ohne Probleme funktionierte. Nach und nach kam ich immer mehr in Fahrt und konnte einige Fahrer einholen. Jedoch lag ich zu diesem Zeitpunkt bereits so weit zurück, dass ein weiterfahren mit Schmerzen im Rücken keinen Sinn gemacht hätte. So stieg ich Anfang der zweiten Runde aus.

Ich sehe das Rennen jetzt als gutes Training an. Die DM war für mich einfach zu früh in dieser Saison. Next race next chance!


Rocky Mountain BIKE Marathon

Am Wochenende fand der MTB Klassiker „Rocky Mountain BIKE Marathon“ statt. Ich habe mich für die Ronda Grande mit 85km und 2718hm entschieden. Wie jedes Jahr, war auch heuer der Marathon wieder extrem stark besetzt. Wegen der DM am kommenden Wochenende entschieden sich viele Profis ebenfalls für die Ronda Grande.
Der Startschuss fiel um 7.45Uhr, die neutralisierte Startphase war extrem unruhig, immer wieder sprangen Fahrer von dem Gehweg auf die Straße. Ich reihte mich hinter dem MTB Oldie Carsten Bresser (Craft Rocky Mountain) ein und wie es kommen musste, stürzte leider vor Carsten ein Fahrer. Carsten konnte nicht mehr ausweichen und fuhr in den gestürzten Fahrer hinein. Durch die hohe Geschwindigkeit konnte auch ich nicht mehr ausweichen und fuhr Carsten über den Haufen. Nach dem entknoten der Räder konnte ich das Rennen wieder aufnehmen, jedoch war mein Vorbau nach links verdreht. Am ersten Anstieg hinauf zum St. Giovanni begann die Aufholjagd. Das ständige abbremsen, ausweichen, beschleunigen und verlassen der ideal Spur, kostete enorm viel Kraft… Auf dem Plateau fand ich eine gute Gruppe und so ging es in den Downhill. Im Downhill konnte ich mich von der Gruppe lösen und einige Fahrer überholen. Bei dem zweiten Anstieg der gut 200hm mit sich brachte schloss die Gruppe wieder auf und gemeinsam mit den Fahrern des Ultra Sports Rose Racing Team machten wir uns auf das lange Flachstück. Die Führungsarbeit funktionierte einwandfrei und so konnten wir uns alle etwas erholen und Kräfte für den letzten Uphill sparen. Mein Rücken war inzwischen so verspannt, dass ich mich kaum mehr auf dem Rad bewegen konnte. Am letzten Anstieg hinauf zum Dosso Del Croce zerfiel die Gruppe. Durch das wenige trinken schwand meine Kraft immer mehr und leider fand ich für das lange Flachstück zum Ziel keine Gruppe mehr und musste so allein gegen den starken Gegenwind kämpfen.
Enttäuschend kam ich auf Platz 19 in der Klasse und auf Platz 20 im Gesamtklassement mit einer Fahrzeit von 03:42.52,7h ins Ziel.
Jetzt heißt es das Rennen schnell vergessen und nach vorne auf die DM schauen.