Gesundheitlich bereits etwas angeschlagen ging es am Wochenende nach Kempten zum 1. Kemptener AUTO BROSCH Bike Marathon. Die Strecke mit ca. 72km und 1400hm war eine ideale Vorbereitung für den bereits am kommenden Wochenende anstehenden Rocky Mountain BIKE Marathon in Riva. Die Startliste war gespickt mit vielen guten Fahrern, überraschend nicht nur für den Veranstalter, sondern auch für uns Fahrer. Das Wetter war wieder einmal sehr bescheiden, mit 5°C und regen komme nicht gerade gut zurecht. Auch das wellige Profil der Strecke kam mir nicht gerade entgegen, wo ich doch lieber lange Anstiege bevorzuge. Da ich etwas angeschlagen war/bin nahm ich mir nicht direkt eine Platzierung vor. Um 10Uhr fiel der Startschuss und rund 500 Fahrer donnerten über die bereits sehr matschige Strecke. Wie erwartet konnte ich das hohe Anfangstempo nicht mitgehen, so reihte ich mich in der Verfolgergruppe ein. Die Strecke war nicht sonderlich technisch, jedoch machten die vielen nassen Wurzeln und der z.T. tiefe Schlamm die Strecke zu einer wahren Herausforderung für Material und Fahrer. Ich kam die erste Runde nicht wirklich in Schwung, diesmal ging nicht wirklich viel. Erst anfangs der zweiten Runde kam ich immer mehr in Tritt und konnte peu à peu Plätze gut machen. Wie erwartet trat bereits auch nach kurzer Zeit mein bekannter Rückenschmerz wieder ein, wodurch mein Kopf diesmal zu meinem Gegner wurde. Wenn der Kopf nicht mitspielt, hilft das ganze Training nicht und leider spielte mein Kopf bei diesem Rennen ganz und gar nicht mit…
So fuhr ich leider nur auf Platz 20 in der Gesamtwertung mit einer Fahrzeit von 02:38.22,06h über die Ziellinie.
Jetzt heißt es so schnell wie möglich das Rennen vergessen, den Rücken so gut wie möglich schonen und dann geht es schon an den schönen Gardasee zum Rocky Mountain BIKE Marathon, wo ich mich bereits sehr darauf freue.
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Münchner City Bike Marathon
Die Saison ist eröffnet! Mit dem heutigen Münchner City Bike Marathon habe ich für mich die Rennsaison 2012 eröffnet. Mit neuem „alten“ Teamchef und Trikot war ich doch sehr aufgeregt und habe mich richtig auf das Rennen gefreut. Nach dem letztes Jahr das Rennen katastrophal verlief, nahm ich mir heuer keine Platzierung vor. Das Rennen diente als intensives Training und als Prüfung inwieweit das geänderte Training im Winter angeschlagen hat. Auch wollte ich meinen Rücken auf die Probe stellen, denn zuletzt hatte ich wieder sehr mit meinem Rücken zu kämpfen. Wie letztes Jahr auch, war – trotz des schlechten Wetters und der frühe Start um 7.20Uhr!!! – das Rennen gut besetzt! So standen am Start die üblichen Favoriten vom Centurion-Vaude Team, Team Texpa Simplon und Firebike Drössiger. 7°C und leichter Regen ist nicht gerade mein Wetter, nichtsdestotrotz mussten ca. 65km und 530hm gefahren werden.
Der Startschuss fiel und um den ganzen Trubel aus dem Weg zu gehen, reihte ich mich ganz vorne ein und hatte auch bei den Engstellen diesmal keine Probleme. Am ersten längeren Anstieg in diesem Rennen fiel bereits die Entscheidung, die Favoriten zogen davon. Leider konnte ich das Tempo noch nicht ganz mitgehen und reihte ich mich in der ersten Verfolgergruppe ein. Ein kleiner Sturz auf dem sehr rutschigen Pflasterstein musste leider auch noch sein. Gemeinsam mit Stefan Wagener (Scott Team Wein), Norman Karl (NRT/BadBikes) und Peter Reiche (Black Tusk Racing Team) versuchten wir das Tempo hochzuhalten. Leider funktionierte das nur bedingt, denn viele Fahrer in der Verfolgergruppe dachten nicht mal daran Führungsarbeit zu leisten. Am Bahngleisübergang spaltete sich die Gruppe und wir machten uns zu fünft auf die letzten km. Leider unterlief am letzten Anstieg meinem Vordermann ein Fahrfehler wodurch ich gezwungen war zu bremsen und somit zogen die anderen 3 Fahrer davon und damit auch das Top 10 Ergebnis.
So überquerte ich mit einer Fahrzeit von 01:39.14h auf Platz 11 in der Herren Lizenzklasse die Ziellinie. Mit dem Ergebnis bin ich nicht unzufrieden aber auch nicht zufrieden. Es war wie gesagt ein Testrennen. Die Spritzigkeit ist schon ganz gut was aber vielleicht auch an den wahnsinnig leichten Laufrädern liegen kann
Was das nächste Rennen sein wird, steht noch nicht ganz fest. Jedoch bin ich heiß und freu mich wieder ein Haibike fahren zu dürfen!