URALAN-Frühjahrsmarathon und Bundesliga Auftakt in Münsingen

Nach einer längeren Rennpause seit Zypern begann am Wochenende mit dem URALAN-Frühjahrsmarathon und dem Bundesliga Auftakt in Münsingen offiziell die Rennsaison.

Fast das komplette Team stand am Samstag in Münsingen beim Marathon an der Startlinie. Der Marathon mit 45km und ca. 900hm war national Top besetzt, alles was Rang und Namen hatte war in Münsingen am Start. Punkt 09.30Uhr fiel der Startschuss für Rund 500 Fahrer! Der Start war neutralisiert und so konnten wir uns bis zum ersten Berg optimal positionieren. Ab dem ersten Berg kam gleich die erste Attacke, leider konnte ich das hohe Tempo am Start nicht mitgehen und fuhr so in der Verfolgergruppe mit. Mir ging es immer besser, ich kam immer mehr in Tritt und konnte sehr oft die Führungsarbeit übernehmen. Gemeinsam mit Matthias Ball und Steffen Schaal konnten wir das Tempo hochhalten und immer mehr Fahrer einholen. Das Wetter war super, die Strecke war trocken und daher auch nicht wirklich technisch. Durch die wenigen Höhenmeter war das Tempo extrem hoch! Eine Drücker-Strecke, eine Bolzer-Strecke nicht gerade nach meinem Geschmack aber ich konnte mich sehr gut halten. Der letzte Teil der Strecke wurde auf der CC-Strecke gefahren was mir sehr entgegen kam. So konnte ich nochmal einige Plätze gut machen.

So kam ich mit einer Fahrzeit von 01:32.58,1 h ins Ziel. Das hieß Platz 9 in der Herren-Hauptklasse mit nur ca. 4min Rückstand auf den Sieger und ca.

2min Rückstand auf Lukas Kubis. Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden! Die Strecke kam mir wegen den geringen Höhenmetern nicht gerade entgegen und mit nur ca. 4min Rückstand auf den Sieger bin ich total zufrieden und zeigt, dass die Form in die richtige Richtung geht :)

Am Sonntag Punkt 10.15Uhr ging es mit dem 1. Bundesliga-Rennen weiter. Beim warmfahren spürte ich noch meine Beine von dem schnellen gestrigen Rennen. 130 Fahrer in der U23 Klasse aus allen Nationen sprechen für ein international Top besetztes Fahrerfeld! Der Startschuss viel und wieder konnte ich leider das hohe Anfangstempo nicht mitgehen. Das Wetter war super und die Strecke war trocken worauf 7 Runden in der U23 Klasse angesetzt wurden. Ich fand sehr schnell meinen Rhythmus und fuhr konstant mein Tempo. Das Rennen sah ich als Trainingsrennen worauf mir die Platzierung weniger wichtig war. Ich konnte meine Rundenzeiten sogar fast stätig verbessern und so fuhr ich immer wieder auf Fahrer auf. Die 80% Regel griff nicht und so konnte ich die kompletten 7 Runden fahren.

Die Kraft habe ich sehr gut aufgeteilt was mir in der letzten Runde sehr entgegen kam.

Platz 61 mit einer Fahrzeit von 01:42.18,1 hieß es am Ende im Ziel. Auf das Ergebnis kam es mir nicht an, Platz 61 und somit im Mittelfeld der gestarteten Fahrer ist okay. Viel wichtiger war mir, dass ich die 7 Runden komplett fahren konnte. Das Rennen hat super viel Spaß gemacht und war ein wichtiger Baustein für meinen Saisonhöhepunkt.